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Überlegungen zu HT mit Anfang 30 [Beitrag #150818] :: Sa, 08.08.20 21:12 Zum nächsten Beitrag gehen
Hallo miteinander,

fast immer, wenn mich meine Frisur in den letzten Jahren genervt hat, bin ich als stiller Mitleser hier ins Forum gekommen, um mich zu informieren - und habe mich dann doch wieder entschieden, erstmal nichts zu machen.
Wenn ich aber ehrlich zu mir bin, dann beschert mir meine Haarsituation seit ich denken kann Probleme und sorgt bei mir für fanatisches Frisurenrichten bei einer sehr eingegrenzten Frisurenwahl, Scham, dass es jemand sehen könnte, und dem Vermeiden vieler Situationen, in denen ich meine hohe Stirn inklusive Geheimratsecken offenbaren müsste (alle Sportarten rund um Wasser und Wind, Cabrio fahren, schnell radeln, ...).
Ich habe es tatsächlich geschafft, meinen Haarausfall vor so gut wie jedem erfolgreich zu verbergen. Nur meine Freundin weiß es, ihre Schwester ahnt es. In meinem Freundeskreis sind wir bei körperlichen Schwächen in der Regel sehr offensiv (jeder weiß damit umzugehen) und dort musste ich mir noch nichts deswegen anhören. Darum schätze ich, sie ahnen nichts.

Zu meiner Person: Als Kind hatte ich strohblonde Haare, die dann ab etwa 4 Jahren langsam dunkelblond geworden sind. Dort, wo heute meine Geheimratsecken sind, sind die Haare aber hellblond geblieben. Wenn man die sich damals also weggedacht hat, dann hätte man mein Schicksal schon prophezeien können Smile
Der tatsächliche Haarausfall hat bei mir dann mit ungefähr 15 oder 16 angefangen. Ich habe ziemlich schnell aus Scham meine Frisur geändert und gehofft, dass es sich möglichst langsam ausbreitet - oder ich zumindest nicht der erste und einzige in meinem Umfeld bin, der seine Haare verliert - und hatte damit mehr oder weniger Glück. Mein Haarausfall ist auf die Geheimratsecken begrenzt und seit Mitte 20 quasi zum Erliegen gekommen.

Ich bin jetzt über 30 und viele Dinge an mir stören mich nicht mehr so wie früher. Die Haare sorgen aber nach wie vor für Komplexe und ich komme über den Ausfall nicht hinweg. Darum habe ich beschlossen, endlich etwas ändern zu müssen. Jobbedingt kommt eine HT bei mir ab Mitte/Ende 2021 in Frage. Eine Einschätzung zur benötigten Anzahl an Grafts fällt mir schwer - ich gehe aber davon aus, dass mir eine HT in DACH oder Belgien zu teuer sein wird.

Mein Steckbrief:

* Alter: 31
* Aktueller Haarstatus nach der Hamilton-Norwood-Skala: Typ 3
* Geplantes Budget: ~6000 €
* Haarstatus in der Familie: Beide Großväter (über 80) sind Typ VI, Vater mit über 60 Typ 1
* Ausfallverlauf: (sehr) langsam
* HA gestoppt?: wenig täglicher Haarausfall (<10 Haare), aktuell kein Fortschreiten
* Medikation: noch nie was genommen
* Stehen bereits bestimmte Haarchirurgen/Kliniken in der engeren Auswahl? Habe mir Demirsoy mal näher angeschaut
* Ggf. vorangegangene Haartransplantationen: keine
* Bevorzugte Behandlungsmethode: FUE

* Sonstige Infos: Ich habe sehr feines, aber abgesehen von den ausgefallenen Bereichen sehr dichtes Haar und keine kahlen Stellen. Die Bilder habe ich unter Decken- und Frontallicht aufgenommen. In den Haaren habe ich Olivenöl, darum so "fettig".

Eine Empfehlung à la "welchen Arzt würdet ihr mir empfehlen" erwarte ich von meinem Post selbstverständlich nicht. Ich habe mir noch keine abschließende Meinung gebildet, wo ich hingehen möchte. Demirsoy ist aktuell mein Favorit, weil ich bei ihm ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis sehe. Ich habe vor, mir in den nächsten Wochen ein paar Angebote von verschiedenen Kliniken geben zu lassen und weiter durch die Erfahrungsberichte hier im Forum zu stöbern, um mir eine Meinung zu bilden.
Zusätzlich - und darum habe ich es nun endlich über mich gebracht, hier aktiv zu werden - würde ich mich sehr über eure Einschätzung meines Zustands freuen und z.B. was ihr denkt, wie viele Grafts ich voraussichtlich brauchen werde? Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine HT oder muss ich mich in den nächsten Jahren auf Schlimmeres gefasst machen?
Bei meiner Forenrecherche bin ich auf kein Beispiel eines "älteren" Betroffenen gestoßen (früh beginnender Haarausfall, Fortschreiten zu Typ 3, dann Stillstand) - wie sieht so jemand mit 40, 50 aus?
Ich weiß, zu vielen anderen hier kann ich mich über meinen Zustand sehr glücklich schätzen. Aber der Gedanke an Haarverlust (schon der aktuelle) setzt mir unglaublich zu.

Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich haartechnisch nach meinem Großvater mütterlicherseits komme. Ich habe mal einen Blick auf alte Jugendfotos (viele gab es damals nicht) von ihm werfen können und auch er hatte schon mit 16, 17 eine hohe Stirn mit ansetzenden Geheimratsecken. Mittlerweile ist er zu Typ 6 geworden, hat im Mittelbereich aber noch sehr viele Haare (also hohe Stirn mit tiefen Geheimratsecken, hinten licht). Wie schnell das bei ihm ging, ist mir unbekannt. Hier hoffe ich auf ein weiterhin langsames Fortschreiten meines Zustands.

Viele Grüße


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Aw: Überlegungen zu HT mit Anfang 30 [Beitrag #150819 ist eine Antwort auf Beitrag #150818] :: Sa, 08.08.20 21:13 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Und hier noch einmal die Rückansicht.

[Aktualisiert am: Sa, 08 August 2020 21:14]


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Aw: Überlegungen zu HT mit Anfang 30 [Beitrag #150835 ist eine Antwort auf Beitrag #150818] :: Mo, 10.08.20 08:49 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ich schätze das 3000 Grafts für die Geheimratsecken ausreichen würden, die Wahl vom Arzt ist auch gut


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Aw: Überlegungen zu HT mit Anfang 30 [Beitrag #152254 ist eine Antwort auf Beitrag #150818] :: Sa, 31.10.20 16:46 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Hey habe in etwa denselben Status, hatte auch Demisoy ins Auge gefasst. Zumindest gehört er zu einen der 3 Ärzte zu den ich gehen würde.
Er ist aber sehr günstig, wie siehts aus, hast du dich schon mit Herrn Weber zwecks Termin usw. in Verbindung gesetzt?

VG


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Aw: Überlegungen zu HT mit Anfang 30 [Beitrag #152255 ist eine Antwort auf Beitrag #150818] :: Sa, 31.10.20 18:26 Zum vorherigen Beitrag gehen
Hi,
hast du auch ein Foto im trockenen Zustand + ein Foto davon, wie du sie stylst? LG


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