Habe in ca. 6 Wochen meine HT. Nun würde es mich interessieren, ob es noch Sinn macht, mit Fin zu beginnen oder ob ich besser bis nach der HT warte ?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Gruss Racer
| DaVinci schrieb am Fre, 13 Juni 2008 23:15 |
Es kann aber auch sein, dass du dich selbst gefährdest, lies dir das mal durch: http://www.alopezie.de/fud/index.php/t/11481/ Ich finde es sehr verantwortungsbewußt deine Frau und dein Kind zu schützen, aber denke auch an Dich und informiere dich gründlich !!!! |
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e: 10. Monat Update 3351 Grafts Dr. Heitmann [Beitrag #19752 ist eine Antwort auf #19383 ] Mit, 28 Mai 2008 14:49 humboldt Beiträge: 1425 Registriert: November 2005 Top-User zur Buddyliste hinzufügen Alle Beiträge dieses Benutzers ignorieren bverotti schrieb am Mit, 21 Mai 2008 06:47 DaVinci schrieb am Die, 20 Mai 2008 23:04 Zitat: Ich möchte meinem Körper einfach keine Medikamente dieser Art zumuten, deshalb habe ich ja auch den Weg der HT gewählt...um den chemischen Weg zu umgehen... Ok, kan man verstehen dass sie keine medicin nehmen wohlen. In dieser fall nehmen sie auch in kauf dass ihre HT langfristig weniger gut auschaut wie jemamden der es doch nimmt weil die 'eigene' haren ausfallen WERDEN. Ich kan nur aus eigene erfahrung sagen das : Propecia/Proscar bei den MEISTEN sehr gute ergebnisse macht Propecia/Proscar bei den WENIGSTEN zu problemen fuhrt Unsere assistenten erkennen meistens am grafts ob der patienten finasteride nimmt, die haarwurzel sind einfach viel starker! Also, ich kann DaVinci absolut verstehen! Mein Hormonhaushalt ist wie der von vielen anderen auch durch die langjährige orale Fin-Einnahme komplett aus den Fugen geraten. Und auch nach Absetzen braucht es seine Zeit, bis es wieder so wird wie vorher...wenn überhaupt! Die Wirkung auf meine Haare war sehr gut, aber ist es das alles wirklich wert!? Wenn Finasterid bei den wenigsten zu Problemen führt, warum gibt es dann überhaupt solche Plattformen wie www.propeciahelp.com oder www.propeciasideeffects.com ? |
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humboldt Beiträge: 1425 Registriert: November 2005 Top-User zur Buddyliste hinzufügen Alle Beiträge dieses Benutzers ignorieren Das ist jetzt aber ziemlich offtopic hier (sorry DaVinci), auch wenn es ein sehr interessantes Thema ist... alopeter schrieb am Don, 29 Mai 2008 13:17 Bei psychischen Nebenwirkungen ist es ohnehin ganz schwer zu sagen, ob die von Fin kommen. Ausgeschlossen ist es nicht, aber für wahrscheinlich halte ich es auch nicht in jedem Fall. Wie gesagt, für fast jede der genannten Nebenwirkungen gibt es mittlerweile wissenschaftliche Studien, die einen Zufall oder andere Ursachen gänzlich ausschließen. So auch über moderate bis starke Depressionen unter Finasterid. http://tinyurl.com/59suvt Zitat: Depression circumstantially related to the administration of finasteride for androgenetic alopecia. Altomare G, Capella GL. Department of Dermatology, Ospedale Maggiore IRCCS, University of Milan, Italy. In this paper we report 19 patients (14 males, 5 females; mean age 28.16 years +/- 7.68 SD) out of a series of 23 (17 males, 5 females) who developed a mood disturbance (moderate to severe depression) during treatment with finasteride, 1 mg/day orally, for androgenetic alopecia (Hamilton subtypes III-V; Ludwig subtypes I-II). Depression, which significatively impaired sociofamilial relations, sleep and eating behaviour, was associated to marked anxiety in some cases, developed after 9-19 weeks of treatment with finasteride, and promptly resolved after suspension of the drug. Two patients accepted reintroduction of the drug, and depression relapsed within 2 weeks. Depression as an adverse effect of finasteride has been reported only once. Further studies are needed to confirm our circumstantial observations, which are based on a retrospective series of patients. PMID: 12433001 [PubMed - indexed for MEDLINE] 19 von 23 Patienten sprechen doch denke ich eine deutliche Sprache an dieser Stelle...das sind 83% der Probanden! Nur eine der bekannten Studien, die über diesen Zusammenhang "Depressionen aufgrund Finasterid" berichten. Des weiteren kann man die kontinuierliche Einnahme eines Medikamentes, das massiv in den Hormonhaushalt eingreift (DHT-Hemmung und die damit verbundene Veränderung von Testosteron- und Östrogenspiegel können das fein justierte "Getriebe" eben nicht mehr rund laufen lassen) sicher nicht mit der sporadischen Einnahme einer Kopfschmerztablette gleichsetzen (auch wenn da zweifellos ebenfalls Nebenwirkungen auftreten können). Ich hab´ Finasterid selbst lange genommen und mir hat es haartechnisch sehr gut geholfen, aber es darf wirklich nicht verharmlost werden. DaVinci schrieb am Don, 29 Mai 2008 00:01 Ich bin aber davon überzeugt, dass die meisten die Gefahren nicht kennen oder sie nicht kennen wollen. Seh´ ich auch so! Die Vermarktung als "Lifestyle"-Medikament und die häufig mangelhafte Kenntnis der hormonellen Thematik der verschreibenden Haut- bzw. Hausärzte tragen ein übriges dazu bei, dass bestimmte Nebenwirkungen von den Fin-Konsumenten gar nicht erst in einen kausalen Zusammenhang gebracht werden. Wer weiß, was da in den nächsten Jahren durch neue Studien noch alles ans Licht kommen wird!? So, ich klink´ mich an dieser Stelle auch aus (diese ganze Thematik gehört eh eher rüber ins allgemeine Forum), damit der Thread wieder zu seiner eigentlichen Bestimmung findet. Gruß, humboldt |
[Aktualisiert am: Sa., 14 Juni 2008 00:08]
[Aktualisiert am: Sa., 14 Juni 2008 11:55]
| DaVinci schrieb am Sam, 14 Juni 2008 00:59 |
Ich möchte nur, dass man die gleiche Sorgfalt wie bei der Wahl des richtigen Arztes walten lässt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich User monatelang über den richtigen Arzt informieren (was ja auch richtig ist), sich dann aber völlig unreflektiert Chemie in den Körper werfen. |
| benhur schrieb am Sam, 14 Juni 2008 08:24 |
Was das Thema Medikamente angeht, bin ich völlig bei DaVinci. Obwohl ich nun wirklich kein Experte bin und auch vieles erst durch dieses Forum erfahren habe, muss ich sagen, dass diese Medikamente teilweise verniedlicht werden, in dem hier Vergleiche mit Rauchen,Aspirin usw. angestrengt werden. Bei Arzneimittel muss man immer bedenken, dass neue Studien neue Erkenntnisse über Nebenwirkungen bringen können, die vorher unerforscht waren. Meine persönliche Meinung ist: Finger weg von allen Medis, dann muss man später nichts bereuen!!! Dass viele Ärzte Pharmafirmen wohlwollend gesinnt sind, brauche ich hier auch nicht zu erwähnen, und natürlich auch nicht die Gründe dafür. Diese positiven Studien über NW sind in meinen Augen nicht das Papier wert... |
| pili schrieb am Sam, 14 Juni 2008 12:32 |
Hi, ich nehme Minox und Fin bereits seit über 4 Jahren und habe bisher keine ungewöhnlichen Dinge oder Nebenwirkungen an mir beobachtet. Und so geht es der überwiegenden Mehrheit. Wenn man sich für das Medikament entscheidet kann man es nach Auftreten von NW immernoch absetzen und beim richtigen Umgang besteht auch keinerlei Gefahr, dass man mit Fin den Fötus schädigt, solange deine Frau weiß, dass sie die Tabletten nicht berühren darf. Wo ich allesdings vorsichtig wäre, ist bei Kinderwunsch Fin zu nehmen. Würde es mindestens 6 Monate vorher absetzen oder einen Experten fragen. Normalerweise sollte man Fin mindestens 6 Monate oder besser 1 Jahr vor der OP beginnen, damit man weiß wie man es verträgt und damit es seine volle Wirkung entfalten kann. Was tut man aber, wenn man sichtbar Neuwuchs bekommt, welcher aber sowieso mit der Zeit wieder ausfällt? Dort sähe man den Übergang zu den Transplantaten schnell, falls der Doc nicht drüber transplantiert, nur woher weiß er so genau wo Neuwuchs statt gefunden hat? Deshalb wäre meine persönliche Empfehlung Fin entweder mind. 2-3 jahre vorher zu beginnen oder wie du es vor hast kurz davor bzw. nach der HT. Ob das noch eventuellen shocklloss verringert nach so kurzer Einnahme weiß ich nicht. Gruß |
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Ich habe trotz Fin 2 gesunde Kinder gezeugt |
[Aktualisiert am: Sa., 14 Juni 2008 15:56]
[Aktualisiert am: Sa., 14 Juni 2008 16:00]
| pili schrieb am Sam, 14 Juni 2008 15:59 |
@NW5a Na Gott sei Dank |
| NW5a schrieb am Sam, 14 Juni 2008 12:05 |
[ Was sagte Paracelsus ? Die Nahrung soll deine Medizin sein und die Medizin deine Nahrung. Wie schnell schmeißt man sich bei Kopfschmerzen mal eben eine Aspirin rein ? Woher kommen die Kopfschmerzen ? Das weiss derjenige natürlich nicht. Da können unterschiedliche Streßfaktoren die Ursache sein. Dieser Stress kann biochemisch, emotional/energetisch oder strukturell sein. Keiner kann mir erzählen, dass er so eine gute Körperwahrnehmung jenes unterscheiden zu können und dies für sich rauszufiltern. |
| benhur schrieb am Son, 15 Juni 2008 09:23 | ||
Geht es hier wirklich um Körperwahrnehmnung? Ich denke nicht, dass der Vergleich zwischen der temporären Einnahme von Aspirin zur Linderung von akuten Schmerzen und der längerfristigen Einnahme von Medis, die gravierend in den Hormonhaushalt eingreifen, richtig sein kann...Zumindest objektiv beobachtbare NW, wie z.B. Vergrößerung der Brust, Auswirkungen auf Libido usw. sind ja nicht von der Hand zu weisen. Dazu kommt noch, um beim Beispiel Aspirin zu bleiben, dass über dieses Medikament seit zig Jahren geforscht wird, bei den Fins und Mins jawohl noch nicht...ich hoffe nicht, dass wir da noch Überraschungen erleben, wie bei Pille oder Contergan oder Lipobay... |
[Aktualisiert am: Fr., 20 Juni 2008 09:11]

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