Das hoffe ich (was die angewachsene Dichte angeht) doch, Blue-Think. Auch wenn ich mir natürlich Sorgen mache.
Was die gegenwärtig gesetzte Dichte angeht (ca. 80 Grafts/cm2) wird es allerdings definitiv schwer sein, das zu überetreffen. Von daher finde ich die Aussage, eine Haarlinie verlange nach mehr Dichte, eben sehr, sehr...äääähhhh...mutig.
Vielleicht liegt's ja am Makromodus. Man sollte die Dichte der Grafts immer mit der natürlichen Dichte vergleichen, die man am Horizont der bestehenden Haarlinie ansatzweise erkennen kann. Da sehe ich ehrlich gesagt kaum einen Unterschied. Rahal hat mir gesagt, er hätte ca. 80 Prozent der natürlichen Dichte wieder hergestellt.
Heute war übrigens der erste Tag, an dem er mir gesagt hat, dass er auch glaubt, dass meine Narbe optisch (!!!!!) nahezu unsichtbar sein wird. Bisher war er in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend und hat immer nur gesagt, er hoffe, dass sie nicht stretche. Aber er sei eben kein Prophet. Tut natürlich gut, sowas heute gehört zu haben. Auch wenn ich weiß, dass die Narbenbildung gerade erst begonnen hat und seine Worte daher eher als beruhigend einzustufen sind.
Es ist übrigens erstaunlich, wie sehr sich die Klinik spezialisiert zu haben scheint - auf den Bereich Haarlinien. Natürlich sind da ein paar ältere Leute, und auch ein paar Frauen in seiner Praxis. Aber der überwiegende Teil der Patienten ist zwischen 25 und 35 Jahre alt und im Schnitt ein NW3. So jedenfalls mein Eindruck. Ich hoffe nur, dass alle diese Jungs Ihre Risiken (was den weiteren Haarausfall-Verlauf angeht) genauso intensiv abgecheckt haben wie ich.
[Aktualisiert am: Di., 11 November 2008 00:45]
Drohungen von Anwälten zwecklos. Es ist nichts mehr zu holen. Ich surfe hier nur noch über Proxyserver oder Internetcafés. Leider Pech gehabt.