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Bisschen tendenziös, was du da schreibst und im Sinne einer konstruktiven Vorstellung von Kritik müsste vielleicht ein Punkt kommen, der sich nicht runterbrechen lässt auf „Hätteste ma..“Es ging mir ja nicht um die operative Fähigkeiten von Feriduni. Er ist einer der bestenn. Vielmehr ging es mir darum was er Eingangs gesagt hat.
Zunächst einmal zur Klarstellung: ich habe mit Dr. Feriduni über eine langfristige Strategie gesprochen, die Fin nicht einplant. Die Praxis vom Dr. Ayoub liegt in unmittelbarer Nähe zu meinem Wohnort und ich dachte, eine zweite Meinung kann nicht schaden (unter anderem, weil mir die erheblichen Unterschiede bei der Donor-Einschätzung aufgefallen sind).
Dr. Ayoub hat sehr deutlich gemacht, dass er Dr. Feriduni für einen der besten Operateure hält - der allein dadurch viel rausholt - und dass so diskrepante Einschätzungen zustande kommen können, weil sich die Herangehensweisen der einzelnen Chirurgen teils stark unterscheiden . Im Grunde scheint mir Dr. Ayoubs konservativer Ansatz verlässlicher, allerdings hat Dr. Feriduni >20 Jahre Berufserfahrung - die natürlich auch keine Garantie bedeutet. Ich denke also, die Wahrheit liegt irgendwo zwischen 3500 und 8000 Grafts und orientiere mich in Zukunft (auch bei einer zweiten OP durch Dr. Feriduni) eher am ersteren. Damit bleibt es ein ordentlicher Donor bei einer nicht ganz katastrophalen Prognose (auf die man sich nicht verlassen kann, schon klar).
Dass die Voraussetzungen nicht ideal waren und bei erheblicherem Haarausfall ohne Fin kaum je ideal sind, darüber brauchen wir nicht sprechen. Ich glaube, zu Beginn schrieb ich sowas wie „vertretbar“. Mein Anspruch ist, den Prozess des Haarausfalls begleitend abzufedern und im höheren Alter noch ein paar Haare auf dem Kopf zu haben - kein volles Haar oder auch nur die vollständige Illusion davon, notfalls offene oder spärlich bepflanzte Tonsur -, die sich einigermaßen harmonisch zu einem altersentsprechendem Bild zusammenfügen. Nicht im Wortlaut, aber so in etwa habe ich das mit Dr. Feriduni besprochen. Das setzt natürlich ein gewisses Vertrauen voraus und bleibt ein Stück weit abhängig von dem weiteren Verlauf der Ausfalls. Wenn man aber bereit ist, seine Ansprüche an der sich entwickelnden Situation zu messen und gegebenenfalls zu modifizieren, sehe ich nach wie vor ein vertretbares Risiko. Siehst du/ seht ihr das ganz anders?
(An eine Pigmentierung hatte ich im Übrigen als ‚Überbrückung‘ gedacht, weil dem weiteren Ausfall eben nicht unmittelbar hinterheroperiert werden soll)
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Dein hinterer Bereich hat sich ja sogar gebessert, iwas gemacht?Stell doch bitte mal aktuelle Fotos rein, wäre ja mal interessant.
Also bei mir sind knapp 2,5 Jahre und die Dichte hat eher abgenommen, was aber vermutlich an dem Verlust der nativen Haare liegt, die ich noch teils hatte.
[Aktualisiert am: Do., 13 Juli 2023 18:52]
[Aktualisiert am: Do., 08 Januar 2026 12:24]

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