Jetzt regt Euch beide mal ab und vergreift Euch nicht im Ton.
1.) Horey, Deine Bemerkung, Haarausfall bremsende Medikamente würden allenfalls den Geldbeutel erleichtern, ist schlichtweg nicht richtig. Und die Behauptung wird dadurch, dass Du angeblich Pharmazeut bist, nicht tiefschürfender. Bevor jemand zu so einem drastischen Mittel wie einer HT greift, sollte der Haarausfall gestoppt sein. Das geht aber in der Regel nur durch Finasteride. Und zum teuren Propecia gibt es im deutlich günstigeren Proscar ja noch eine finanzschonende Alternative. Wer sich das Zeug aus Prinzip nicht auf Dauer geben will, ok! Da hab ich Verständnis für. Derjenige sollte sich eine HT dann aber nicht nur zehn Mal, sondern 1000 Mal durch den Kopf gehen lassen. Die Gründe dafür hat Philebos in diesem Thread ja hinreichend genannt. Mitunter führt eine falsche Entscheidung dazu, dass Du irgendwann aussiehst wie ein Clown und sich deine Haarsituation schneller dreht als ein Ventilator. Ich würde Fische, dessen Haarausfall sich den Bildern zufolge noch radikal (!!!) verschlechtern kann und wird (da sind ja auf dem kompletten Oberkopf noch Haare!!!!) also wärmstens ans Herz legen, seinen Haarausfall medikamentös zu stabilisieren. Und wie gesagt: dringend den Quaksalber (ääääh Hautarzt) zu wechseln.
2.) Wenn ich das Problem von Fische hätte, dann würde ich NACH DER STABILISIERUNG eine große Strip-OP (falls Dein Donor es hergibt, 3500 bis 4000 Grafts) durchführen lassen. Deine Arztwahl ist ja schon einmal sehr seriös´und gehört sicher zu den Besseren. Mit 2000 FUE's kämst Du zunächst nicht weit, die Frustration würde Monate lang sehr groß sein. Und mit Mega-FUE's wie Armani sie für einen Geldspeicher voll Kohle anbietet, hat kaum ein Arzt weltweit Erfahrung. Aus meiner Sicht ist auch die Gefahr einer zu hohen Ausdünnung des Donors sehr groß. Und der sieht dann - wenn's schlecht gemacht wird - nun wirklich nicht besser aus als ein dichter Donor mit einer dünnen FUT-Narbe. Wenn Geld für Dich keine Rolle spielt - wie Du ja geschrieben hast - dann würde ich übrigens zu H&W in die Staaten reisen, weil die aus meiner Sicht die beste Kombination aus Erfahrung mit hohen Graftanzahl-Op's und Top-FUT-Narben bieten. Aber wie schon diverse Vorschreiber hier angedeutet haben: Heitmann, Hattingen, Shapiro, Armani, etc. Da gibt's mehrere gute Lösungen. Die letzten Einträge des Herrn von der BHR-Clinic hier im Forum zum Thema FUE fand ich fachlich auch sehr fundiert. Erfahrungsberichte würden mich da mal interessieren.
3.) Reinforcement, Du hast Recht, dass es keine Studie bezüglich der Wirkung von Finasterid in den GHE gibt. Völlig korrekt. Ich persönlich glaube allerdings (Bauchgefühl!), dass es läääääääääääängst eine geben würde, wenn der Milliarden schwere Hersteller auch nur die geringste Chance dafür sehen würde, dass diese Studie erfolgreich ausfallen könnte. Oder glaubst Du im Ernst, dass der sich freiwillig eine PR-Kampagne für ein Medikament entgehen lässt, das Millionen von Männern alleine in Deutschland eine Lösung für ihr dringlichstes Problem anbieten kann??? Aus meiner persönlichen sechs Jahre anhaltenden Propecia-Erfahrung (HA in den GHE, ansonsten eher zu viele als zu wenig Haare) kann ich Dir nur sagen: Bei mir hat das Zeug (wieder Bauchgefühl) gewirkt, aber in den GHE's mal nullkommanull. Und ich persönlich hab auch noch keinen kennen gelernt, der etwas anderes behauptet. Zeig mir den Mann, der seinen Haarausfall in den GHE's mit Propecia zumindest für ein paar Jahre gestoppt hat.
[Aktualisiert am: Fr., 28 September 2007 23:44]
Drohungen von Anwälten zwecklos. Es ist nichts mehr zu holen. Ich surfe hier nur noch über Proxyserver oder Internetcafés. Leider Pech gehabt.