Ich war 14 Tage in Kanada - und das war auch gut so. Wenn ich höre, dass der eine oder andere am Folgetag der OP aus Indien oder sonstwoher wieder nach Hause fliegt, sage ich: Hut ab!
Bei mir hätte das nicht funktioniert: Nach ein, zwei Tagen hat man noch starke Narbenschmerzen, kann den Kopf im Flugzeug schlecht anlehnen. Die Schwellung kommt in der Luft häufig noch stärker zum Tragen als ohnehin schon. Das kann zu einem Spießrutenlaufen vor Passagieren und Grenzern führen. Für mich wäre das nichts gewesen. Wie gesagt: Wer das packt, der hat meinen Respekt.
Dr. Rahal hat sich meinen Schädel jeden Tag live angeschaut, die Heilung dokumentiert und nach 14 Tagen die Fäden selbst gezogen. All das war mir wichtig. Die Rundum-Betreuung, der Faktor Sicherheit und der Faktor Privatsphäre war 1a. Ich würde nichts anders machen und rate jedem Patienten, der sich in Übersee operieren lässt, dass er zumindest eine Woche lang vor Ort bleibt. Der User Gunter ist aktuell bei Rahal. Er wollte auch schnell wieder nach Hause fliegen und ist jetzt sehr froh darüber, dass ich ihm davon abgeraten habe.
Was meine Fotos angeht: Bewertet sie jetzt mal nicht über. Es ist noch ein langer Weg für mich.
Drohungen von Anwälten zwecklos. Es ist nichts mehr zu holen. Ich surfe hier nur noch über Proxyserver oder Internetcafés. Leider Pech gehabt.