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haarausfall und haartransplantation



Anlagebedingter Haarausfall - der Name sagt schon, dass Haarausfall oft etwas mit "Veranlagung", d.h. den vererbten Genen zu tun hat.

Sieht man sich den heutigen Stande der Behandlungsmöglichkeiten an, so sind und bleiben diese auf absehbare Zeit unbefriedigend. Da stellt sich dann die wichtige Frage, ob nicht mit Hilfe der Gentherapie eine Hoffnung besteht, Haarausfalll nun wirklich in den Griff zu bekommen.
Auch wenn vieles noch unklar ist, so zeigen doch die laufenden Untersuchungen, dass es hier sehr konkrete Ansätze für Hilfe durch die Gentherapiegibt. Schon bald (sprechen wir einmal über einige wenige Jahre) könnten erste Therapien auf den Markt kommen.

Zunächst soll das Prinzip der Gentherapie ganz allgemein dargestellt werden. Fast alle Krankheiten des Menschen haben genetische Ursachen, angefangen von Krebs über Autoimmunkrankheiten bis hin zum Haarausfall. Bereits in den 80er Jahren konnte im Tierversuch nachgewiesen werden, dass man die fehlerhaften Gene durch gesunde Gene heilen kann. Dies nennt man Gentherapie. Eine Gentherapie heilt also die wirklichen Ursachen von Krankheiten (= die krankhaften Gene) und behandelt nicht nur die Symptome. Inzwischen sind über 4000 Menschen in klinischen Studien mit der Gentherapie behandelt worden, hauptsächlich gegen Krebs und AIDS.

Es ist möglich, direkt an einige der führenden Alopezie-Genforscher zu spenden. Im folgenden werden die Spendenadressen der Forscher und ihre Forschungsschwerpunkte vorgestellt:. Die Forscher werden in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt. Es ist nicht möglich, eine Rangfolge der Forscher zu erstellen, da unterschiedliche Ansätze und Forschungsschwerpunkte verfolgt werden, die sich ergänzen. Eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Spendensummen scheint daher empfehlenswert zu sein. Die Verteilung der Spendensummen kann im Forum "Gentherapie" verfolgt und abgesprochen werden.

"Kaum Hindernisse für fremde Erbsubstanz" - mit dieser Headline beginnt die FAZ einen aktuellen Beitrag über Chancen der Gentherapie über die Haut. Wir zitieren im folgenden einige wesentliche Passagen:

Ein Artikel der ScienceDaily berichtet, dass die Überstimulation eines gewisses Genes zu dickeren Haarwachstum führte - aber auch zu einem glatterem und längerem Penis!

Sie hörten richtig ... eine transgene Maus, die dafür entworfen wurde, mehr Haar als andere Mäuse zu züchten, hat Forschern der Universität von Südkalifornien mit einigen überraschenden Ergebnissen und Einblick in die Entwicklung und Regelung des Wachstums an epithelialen Organen versorgt, die über Haut und Haar hinausgehen.