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haarausfall und haartransplantation

Mann und Frau mit Haarausfall

Haarausfall

Das komplexe Geschehen vom Haarausfall bleibt auch heute noch rätselhaft. Anlagebedingter Haarausfall, Alopecia Areata und diffuse Alopezie (bei Frauen) sind am häufigsten.

Arzneimittel gegen Haarausfall

Mittel gegen Haarausfall

Von den vielen Mitteln gegen Haarverlust sind bedeutsam nur Propecia (Finasterid), antiandrogene Hormone bei Frauen, Regaine (Minoxidil) sowie Pantostin/Ell-Cranell

Haartransplantation

Haartransplantation

Mit einer Haarverpflanzung können die Folgen von Haarausfall schnell korrigiert werden. Techniken wie die FUE haben große Fortschritte gebracht. Eine gute Planung der Eigenhaartransplantation im Hinblick auf den anhaltenden Haarverlust ist entscheidend.




Gestern Abend (Montag 12. Dezember 2011) gab es einen recht langen und interessanten Beitrag im Schweizer Fernsehen zum Thema Haarausfall und Haartransplantation

Unter anderem gab es die Ergebnisse von einem Patienten von Dr. Heitmann zu sehen den viele als Experten in unserem Forum Haartransplantation bereits kennen.

In einem ersten Beitrag hat der Schweizer Fernsehen die Vorbereitungen und die Operation gezeigt, in den aktuellen Bericht wurde nun das Ergebnis sowie eine unabhängige Beurteilung durch einen Dermatologen gezeigt. Auch die Reaktion der Umwelt (ein bisschen witzig natürlich) spielt eine Rolle.

Wie immer mag man über den Schweizer Humor ein bisschen schmunzeln, aber dennoch ein sehr interessante Beitrag.  Für einen renommierten Fernsehsender war es eine sehr lange und ausführliche Berichterstattung, der durch einen Expertenrat am Telefon zusätzlich unterstützt wurde. Hier war übrigens auch der bei uns im Forum oft erwähnte Berater für Haartransplantation Andreas Krämer eingeladen.

Insgesamt also ein sehr interessanter Beitrag, der die Problematik und Chancen von Haarausfall und die Behandlung durch eine Haarverpflanzung sehr gut beleuchtet hat

Eine Haartransplantation ist bei Haarausfall ein effektives wenn auch sehr aufwändiges und komplexes Unterfangen, und viele Fragen und Optionen machen die Entscheidung oft sehr schwer. Wir möchten mit einem neuen Informationsangebot helfen, die unterschiedlichen Fragen zu klären.

Dazu haben wir den expertenrat Haartransplantation eröffnet, und uns ist es erfreulicherweise gelungen, drei erfahrene Spezialisten aus dem sehr überschaubaren deutschen Sprachraum als Experten zu gewinnen:

  • Reza Azar ist ein FUE Spezialist in Berlin, der auch die Themengebiete Body Hairs, Augenbrauentransplantation und Wimperntransplantation bearbeitet. Neben seiner klinischen Tätigkeit arbeitet R. Azar an einem Forschungsprojekt über die physiologischen Vorgänge im Haar bei einer Haartransplantation
  • Dr. Lars Heitmann ist seit vielen Jahren auf FUE spezialisiert, und hat eine breite und umfassende Erfahrung in der Durchführung von Haartransplantationen. Dr. Heitmann hat bereits eine ganze Reihe von Forenmitgliedern operiert.
  • HattingenHair (Prof.Dr.Dr.Voy, Laura Muresanu und Sever Muresanu) ist seit vielen Jahren auf Strip-Technologie spezialisiert, und hat eine breite und umfassende Erfahrung in der Durchführung von Haartransplantationen und ist auf ganz grosse und dichte FUT Sitzungen spezialisiert.

Der Öffentlichkeit und den Betroffenen blieb lange Zeit verborgen, dass an der Technischen Universität Berlin ein höchst interessantes Haarmodell entwickelt wird, das schon in absehbarer Zeit die Haarpracht wieder bringen könnte.

Die japanische Firma Ueno hat die klinische Phase zwei für einen neuen Wirkstoff gegen Haarausfall RK-023 abgeschlossen.

bei Männern wurde es bereits nachgewiesen, dass ein enger Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Haarausfall besteht. Nun konnte durch eine Studie eine ähnliche Verknüpfung von Bluthochdruck und Haarausfall auch bei Frauen mit anlagebedingtem Haarausfall belegt werden. als wichtiges Ergebnis der Studie ist die Empfehlung anzusehen, dass Frauen mit Haarausfall auch ihren Blutdruck prüfen lassen sollten, um gegebenenfalls frühzeitig mit einer Therapie des Bluthochdrucks zu beginnen.

Unter diesem provokativen Titel berichtet die FAZ über neue Forschungsergebnisse der französischen Firma l'Oreal.  In einer Studie wurden 5110 Frauen im Alter von 35 bis 60 Jahren befragt und sollten das Ausmaß von ihrem Haarausfall benennen. Gleichzeitig wurde die Konzentration von Ferritin und Hämoglobin im Blut bestimmt.
Bei starkem Haarausfall waren die Ferritin-Konzentration deutlich niedriger. Die Forscher vermuten, dass das Eisendefizit in den Haarstoffwechsel eingreift.

Quelle: FAZ 19.12.07 S. N1